Mikro­haar­pig­men­ta­ti­on &
Haar­ver­dich­tung

Auf­grund der Schwer­punk­te mei­ner Pra­xis auf hor­mo­nel­le und immu­no­lo­gi­sche Pro­ble­me sehe ich häu­fig Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, die unter Haar­aus­fall auf­grund ver­schie­dens­ter Ursa­chen, wie Alo­pe­cia Area­ta, Erkran­kun­gen des Hor­mon­sys­tems oder gene­ti­scher Ver­an­la­gung, leiden.

Beim erb­lich beding­ten Haar­aus­fall gibt es an nicht inva­si­ven The­ra­pien bis­her noch kei­ne Durch­brü­che zu ver­mel­den, sodass teil­wei­se auf eine Haar­trans­plan­ta­ti­on zurück­ge­grif­fen wer­den muss, die aber nicht immer mög­lich und vor allem auch gewollt ist.

Scalp Micro­pig­men­ta­ti­on (SMP) als inno­va­ti­ve Metho­de bei Haarverlust

Die Mikro­haar­pig­men­ta­ti­on oder Scalp Micro­pig­men­ta­ti­on ist eine Metho­de, bei der orga­ni­sche Koh­­len­­stoff-Pig­­men­­te in die Kopf­haut ein­ge­bracht wer­den, um so täu­schend echt Haar­fol­li­kel zu simu­lie­ren. Sie eig­net sich zur Haar­ver­dich­tung , aber auch zur Simu­la­ti­on eines kurz rasier­ten Kop­fes mit vie­len „Haar­stop­peln“ bei Män­nern mit Glatze.

Da es sich um Pig­men­te und kei­ne Tat­too­far­ben (sie­he Fra­ge & Ant­wort)  han­delt, die mit einer sehr fei­nen Nadel nur ober­fläch­lich in die Haut ein­ge­bracht wer­den, ver­blasst die Behand­lung nach meh­re­ren Jah­ren und kann nach 4 Jah­ren oder spä­ter, wenn gewünscht, auf­ge­frischt werden.

Ein wei­te­rer Vor­teil die­ser risi­ko­ar­men Metho­de ist, dass Sie nach der Behand­lung gesell­schafts­fä­hig sind. Teil­wei­se gibt es eine leich­te Rötung, aber sonst sind in der Regel kei­ne wei­te­ren kos­me­ti­schen Auf­fäl­lig­kei­ten zu befürchten.

Facial Micro Pig­men­ta­ti­on (FMP) & Bart-Verdichtung

Die Mikro­pig­men­tie­rung im Gesicht (FMP) ist das glei­che Kon­zept wie die Mikro­pig­men­tie­rung der Kopf­haut. Bei der Mikro­pig­men­tie­rung im Gesicht wer­den Haar­fol­li­kel durch Ein­ar­bei­tung win­zi­ger Pig­ment­par­ti­kel in die Haut nach­ge­bil­det, um die Illu­si­on eines Haar­wachs­tums im Gesicht zu erzeu­gen. Ziel ist es, das Aus­se­hen von regel­mä­ßig wach­sen­den Bart­stop­peln zu erreichen. 

FMP ist eine viel­sei­ti­ge Behand­lung. Sie kann bei feh­len­dem Haar, dün­ner wer­den­dem Haar oder feh­len­den Haar­par­tien ein­ge­setzt wer­den. Wenn Sie abso­lut kein Haar haben, kann es das Aus­se­hen eines Bart­schat­tens („5‑Uhr-Scha­t­­ten“) erzeu­gen. Bei dün­ner wer­den­dem Haar kann die Behand­lung die Dich­te erhö­hen, so dass das Haar dicker aus­sieht. Bei feh­len­den Haar­par­tien kön­nen Sie mit FMP die Lücken auf­fül­len, so dass sie mit Ihrem vor­han­de­nen Haar verschmelzen.

Auch Gesichts­nar­ben kön­nen so kaschiert wer­den. Für eine unver­bind­li­che Bera­tung neh­men Sie ger­ne Kon­takt mit mir auf. Ich kom­mu­ni­zie­re eben­falls, wenn Sie kein Kan­di­dat für eine Mikro­haar­pig­men­ta­ti­on sind. 

Kaschie­ren von Kopfnarben

Auch Nar­ben am Kopf kön­nen mit die­ser Metho­de behan­delt und somit kaschiert wer­den. Die­ser Ver­fah­ren bie­tet sich daher eben­falls bei Män­nern an, die FUT- oder FUE-Nar­­ben nach Haar­trans­plan­ta­tio­nen aufweisen.

Dabei ist zu beach­ten, dass min­des­tens 12 Mona­te nach der Haar­trans­plan­ta­ti­on ver­gan­gen sein müs­sen, damit die Grafts nicht gefähr­det wer­den. Auch ein opti­scher Effekt von dicht wach­sen­dem Haar kann so erzeugt wer­den, wenn das Ergeb­nis nach der Haar­trans­plan­ta­ti­on noch nicht den gewünsch­ten Look erzielt.

Behand­lungs­dau­er

Die Behand­lungs­dau­er unter­schei­det sich nach dem Are­al, das pig­men­tiert wer­den muss. Klein­flä­chi­ge Haar­ver­dich­tun­gen kön­nen oft­mals schon in weni­ger als einer Stun­de erfol­gen . Bei Arbeit mit weit fort­ge­schrit­te­nem Haar­aus­fall, bei dem eine ange­pass­te, indi­vi­du­el­le Haar­li­nie erstellt und eine gro­ße Flä­che pig­men­tiert wer­den muss, kön­nen es auch sel­ten vier Stun­den sein.

Dies bespre­chen wir am bes­ten indi­vi­du­ell oder Sie schi­cken mir, falls dies für daten­schutz­recht­lich in Ord­nung ist, ein Bild via Mail oder Whats­App für eine unver­bind­li­che Einschätzung.

Wich­tig ist, dass nach der ers­ten Behand­lung noch nicht die vol­le Anzahl an Pig­men­ten erreicht ist. Dies ist vor allen Din­gen bei der Glat­zen­be­hand­lung für Män­ner wich­tig zu wis­sen.  Es sind in der Regel drei Behand­lun­gen not­wen­dig, um die per­fek­te Illu­si­on eines rasier­ten Kop­fes mit vol­lem Haar zu erzeu­gen. Die Behand­lun­gen wer­den zumeist im Abstand von vier Wochen durch­ge­führt, da die Haut arbei­tet, sich erneu­ert und immer auch ein Teil der Pig­men­te auf­grund der gerin­gen Tie­fe ver­lo­ren geht.

Sie müs­sen aber nicht befürch­ten, dass dies nach der ers­ten Behand­lung unan­ge­nehm auf­fällt bzw. „unfer­tig“ aus­sieht. Vie­le Kun­din­nen und Kun­den schät­zen den Effekt, dass sich erst nach und nach das Aus­se­hen ver­än­dert und anpasst.

Fra­gen und Antworten

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