Die Frage, wer die beste Heilpraktikerin für ein bestimmtes Anliegen ist, stellen sich viele Patienten. Und offen gestanden: Es gibt keine einfache Antwort darauf.
So wie es unterschiedliche Patienten gibt, gibt es auch Therapeuten mit sehr verschiedenen Schwerpunkten. Der eine hat Osteopathie als Schwerpunkt, die nächste orthomolekulare Medizin, wieder ein anderer die traditionelle chinesische Medizin. Therapeut A mag für Patient A ideal sein, weil die Spezialisierung genau passt – und für Patient B wäre jemand anderes die bessere Wahl.
Was macht gute Heilpraktiker aus?
Am Anfang jeder Behandlung steht eine ausführliche Anamnese – die Erhebung der Krankheitsgeschichte. Fehlt diese, ist Vorsicht geboten: Wie soll ein Therapeut Sie richtig behandeln, wenn er Ihre Historie nicht kennt?
Woran Sie unseriöse Heilpraktiker erkennen
Leider gibt es in unserem Berufsstand auch schwarze Schafe. Hier einige Warnsignale:
- Heilversprechen: Wer Ihnen garantiert, Sie von einer chronischen Erkrankung zu "heilen", ist unseriös. Seriöse Therapeuten sprechen von Linderung, Unterstützung oder Begleitung.
- Ablehnung der Schulmedizin: Wenn jemand gegen anerkannte medizinische Therapien wettert oder Ihnen rät, Medikamente eigenmächtig abzusetzen, ist das gefährlich. Heilpraktiker dürfen Medikamentendosierungen nicht ändern – das erfolgt immer in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten.
- Keine Anamnese: Wer Ihnen nach fünf Minuten einen Therapieplan verkauft, ohne Ihre Vorgeschichte zu kennen, arbeitet nicht sorgfältig.
- Teure Pakete im Voraus: Vorsicht bei Behandlern, die große Summen im Voraus verlangen oder Sie in langfristige Verträge drängen.
- Angstmacherei: Wer Ihnen einredet, ohne seine Behandlung würde alles schlimmer, manipuliert Sie.
- Keine Befunde anfordern: Ein guter Therapeut will Ihre Vorbefunde sehen und arbeitet bei Bedarf mit Ihren Ärzten zusammen.
Bin ich eine gute Heilpraktikerin?
Ich gebe jeden Tag mein Bestes – aber ich bin auch nur ein Mensch. 😊
Ich habe Patienten, die weiter anreisen, um in meine Praxis im Harz zu kommen. Ich bin sehr ehrlich und kenne meine Grenzen sowie die der komplementären Verfahren. Meine eigene jahrelange Patientenrolle hat mich das gelehrt, so möchte ich auch selbst beraten werden.
Wer z.B. eine eingehende homöopathische Therapie erwartet, den muss ich enttäuschen – das ist schlicht keine Therapieform, mit der ich mich näher beschäftigt habe. Dafür gibt es Kollegen, auf die ich gerne verweise.
Wenn Sie unsicher sind, ob ich Ihnen helfen kann, schreiben Sie mir. Wir klären das vorab – bevor Sie Zeit und Geld investieren.
Herzliche Grüße
Ihre Lisa Dostmann